Umfrage: Stress

Was bereitet Ihnen den meisten Stress?
 
Auf der Suche nach einem Forschungsdesign

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Der Mensch als solcher redet gern über seinen Stress bei der Arbeit. Denn wer Stress hat, der ist von Bedeutung, der wird gebraucht, der ist ein Leistungsträger, auf den das Unternehmen und die Gemeinschaft nicht verzichten kann.

Aber was genau ist das - Stress? Warum sind Menschen meist zufrieden, wenn Sie belastet - und das heißt auch - gebraucht werden?  Und wo ist die Grenze zwischen optimaler Belastung und individueller Überbeanspruchung? Wie ist das mit dem Spaß bei der Arbeit? Schützt uns berufliche Zufriedenheit vor dem Herzinfarkt?

Gibt es einen Unterschied zwischen dem Stress eines IT-Managers und dem Stress eines Softwareentwicklers? Wer achtet mehr und wer weniger auf seine Gesundheit und warum ? Welche Faktoren bestimmen eine gesundes Arbeitsklima? Was kann das Unternehmen dafür leisten, dass die Gestaltung von Arbeit und Arbeitsbedingungen die  Zufriedenheit, Gesundheit und Kreativität der Mitarbeiter ermöglichen. Noch Utopie hier-  Realität schon bei den Gewinnern der Branche? Unterscheiden sich z.B. ITK-Firmen hinsichtlich ihrer so genannten Präventionskompetenz und Präventionsreife und gibt es daraus einen Zusammenhang zu ihrem Erfolg?

Die Analyse der Situation der  Prävention zur Vermeidung von Überbeanspruchungen in der ITK-Branche erfordert es, die Vielzahl dieser Einflüsse aus den Unternehmen zu berücksichtigen. Sie resultieren sowohl aus den Präventionsverhältnissen als auch aus dem Präventionsverhalten der Mitarbeiter. Eine Vielzahl von Studien mit qualitativen Aussagen existiert bereits. Aber welche Aussagen sind repräsentativ und können durch valide  Untersuchungen auch quantitativ nachgewiesen werden?

Lässt sich ein Zusammenhang zwischen Gesundheits-förderung  und Gewinn des Unternehmens nachweisen? Gibt es eine "Ökonomie der Gesunden Wissens-Arbeit"?  Gibt es einen "Return on Investment" wenn ITK-Unternehmen in die Gesundheit ihrer Mitarbeiter investieren?

Die Suche nach einem "perfekten, alles umfassenden Forschungsdesign" (das natürlich an die zeitlichen und finanziellen Rahmenbedingungen des Projektes PräKoNet angepasst werden muss) erweist sich als ein Prozess, der im Projektverlauf immer wieder weiter entwickelt und modifiziert werden muss. Nicht zuletzt deshalb, weil gerade die ITK-Branche von einer überdurchschnittlich hohen Veränderungs-Dynamik und Flexibilität geprägt ist.

Gerade so, als sollte der  Weg durch einen unbekannten Dschungel geplant werden, konzentrieren sich die  Überlegungen des Forscherteams auf einen begehbaren Pfad, den man voraus denkt, indem man möglichst alle Gefahren und  Unwegbarkeiten mit einkalkuliert. Nichtsdestotrotz ahnen wir jedoch, dass sich das Unberechenbare erst berechnen lässt, wenn wir ihm begegnen.

Hier ein erster Blick auf unsere "Forschungs-Landkarte" mit Stand vom 28. Februar 2008.

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